Spendenaktionen

 

Die "Das böse Wort-Dose"

Sie ist immer dabei, im Bus auf den Fahrten zu den Heim- oder Auswärtsspielen, beim Stammtisch, auf der Jahreshauptversammlung und bei jeder anderen Aktivität unseres Fanclubs: die "Das böse Wort-Dose".

Und jeder, der bei uns im Bus mitfährt oder eine unserer Veranstaltungen besucht, sollte wissen, was es mit dieser Dose auf sich hat.

Das "böse Wort" ist nämlich der Name des Vereins aus Herne-West, den wir selbstverständlich nicht aussprechen. Wer es doch tut, muss einen Euro Strafe in die Spardose zahlen; natürlich darf man auch gerne mehr geben.

Für die Personen, denen - vor allem nach dem Genuss des einen oder anderen Kaltgetränks im Bus - der verbotene Vereinsname immer wieder rausrutscht, gibt es mittlerweile eine Flat: wer beim Einstieg in den Bus 5 Euro in die Spardose gibt, ist für die Fahrt von weiteren Zahlungen befreit.

Selbstverständlich darf man auch spenden, ohne das "böse Wort" gesagt zu haben - und das tun unsere Mitglieder auch, so dass regelmäßig größere Beträge für wohltätige Zwecke zusammen kommen.


Spenden 2016/17

Im Jahr 2016 konnten wir insgesamt 2800 Euro spenden. Beim Stammtisch im Januar übergaben wir 500 Euro an Werner Bussmann vom Roten Keil in Senden.

Zweimal besuchten Mitglieder unseres Vorstands die Krebsstation der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln und übergaben insgesamt 2300 Euro und einige Spielsachen.

Die Verlosung eines Original-Trikots mit den Unterschriften der BVB-Spieler brachte Anfang 2017 einen Reinerlös von 360 Euro.

Auf unserer Jubiläumsfeier im September 2017 durften wir Barbara Wiedemann von der Elterninitiative der Krebsstation der Kinderklinik in Datteln begrüßen.

Wir freuen uns, dass wir ihr erneut eine größere Spende für die Kinder und Jugendlichen überreichen konnten. 2000 Euro hatten die Spendenaktionen unseres Fanclubs  in den ersten acht Monaten 2017 eingebracht.

Seit mehr als 10 Jahren unterstützen wir mittlerweile die Krebsstation. Und damit wir das auch weiterhin tun können, gab es auf unserer Party schon wieder zahlreiche Spenden.


Besuch in der Kinderklinik

Bericht von Martina  (25.04.18)

Da unsere Böse-Wort-Dose in den letzten Monaten gut gefüllt wurde, sind Harald und ich gestern nach Datteln gefahren um eine Spende von 1000 Euro zu Übergeben. 

Wir wurden von Frau von Lochow empfangen, die uns mit großem Engagement von ihrer Arbeit erzählte, der Begleitung der krebskranken Kinder und Jugendlichen, ihrer Eltern und Geschwister in der schwierigen Situation. Zwischen 12 und 20 Kinder werden auf der "Tigerstation" behandelt. Überall hängen Bilder von Tigern, denn die sind stark und mutig, und das müssen die Kinder auch sein.

Auf meine Frage, wofür die Spendengelder verwendet werden, antwortete Frau von Lochow: "Für alles das, was beim Gesundwerden hilft, aber nicht finanziert wird."

Das sind unter anderem Therapien wie die Musik-Therapie, für die Instrumente, die auch im Liegen gespielt werden können, angeschafft wurden - zum Beispiel ein Schlagzeug. Eine rollende Saftbar, mit der die Kinder ihre eigenen Cocktails mischen, soll auch dazu beitragen, ihnen den Alltag zu erleichtern.

Spielzeug und Bastelsachen werden von dem Geld gekauft, ebenso wie der anatomische Teddy Benny. Der soll helfen, den Kinder die Angst vor Operationen und schwierigen Behandlungen zu nehmen.

Für jede dieser Behandlungen erhalten die Kinder Mutperlen, die sich je nach Dauer der Behandlung zu einer meist langen Kette verbinden lassen.

Und dann sind da noch die Klinikclowns, die wir gestern kennenlernen durften. Auch sie werden durch Spenden finanziert und besuchen die Kinder zweimal die Woche, um deren Alltag etwas aufzulockern und bunter zu machen.